Wald

Kirstin Rabe, Installation, Papier


Durch einen Zufall kam ich zum Werkstoff Papier. Eine Kollegin überließ mir einen Stapel des Rohmaterials Baumwollzellstoff. 2012 entstand mein erstes großes Werk, eine Wandinstallation mit dem Titel „Wald“, die 2,80 x 4,20 Meter maß und sich aus ca. 1500 Blatt gegossenem Papier zusammensetzte. 2015 zeigte ich diese Arbeit erneut in der Gastetage der Weddinger Gerichtshöfe. Anschließend entschied ich mich, das Papier dieser Arbeit zu kleineren Objekten umzuformen. Inzwischen hat mich der Werkstoff Papier in seiner Leichtigkeit, Transformierbarkeit und sinnlichen Ausstrahlung ganz in den Bann gezogen. Ich arbeite mit den Papierkanten von selbstgegossenen Papieren, die vertikal, waagerecht oder auch spiralförmig über- und hintereinander zu Schichten "Strata" gestaffelt werden. Aus den anfallenden Papierresten entstehen kleinere, „geschnürte“ und „geschichtete“ Objekte. Baumwollzellstoff und Recyclingpapiere erfahren als Basismaterialien meiner Objekte eine neue und nachhaltige Wertigkeit. Zu den Papierobjekten

Share by: